Reisen

GUAYAQUIL, 1. Tag, 9.11.

Dies ist mein erstes ecuadorianisches Frühstück (und mein erster Tag in Südamerika). Ein Knödel aus Bananenbrei und eine Tasse Kaffee dazu.

Meine Gastgeberin Sofia zeigte mir ihr Guayaquil; eine lebendige facettenreiche und bunte Stadt am Fluss Guaya: Die langgezogene Uferpromenade „Malecon 2000“ mit Parks, Restaurants, Jahrmarkt und vielen (Bronze-)Skulpturen, das koloniale Zentrum – historische Gebäude wie die Kunstakademie, das Rathaus und der Gouverneurs-Palast und viele beeindruckende Kirchen – ein sehr katholisches Land.

Dann den mit kleinen, verschachtelten, bunten Häusern bebauten Hügel Cerro de Santa Ana, zudem 450 Stufen hinauf führen. Mitten in der Stadt der Parque de las Iguanas (Echsen), mit einer großen Simon Bolivar Statue, in dem sich unzählige größere und kleinere Echsen auf den Wegen, den Grünflächen und in den Bäumen tummeln und ebenso viele Tauben.

Am Nachmittag durchstreiften wir den historischen Park auf einer Halbinsel im Fluss – eine Art Tierpark in einem Mangrovenwald mit vielen verschiedenen Tieren und Nachbauten von historischen Holz- Gebäuden Guayaquils, die bei einem großen Stadtbrand zerstört worden sind. Zum Lunch gab es in diesem Park wieder Bananen-Knödeln (siehe Foto), diesmal mit Fisch und Reis, ebenfalls sehr schmackhaft. Das Wetter war angenehm – es war bedeckt, 30 Grad und trotz Wolken habe ich einen Sonnenbrand bekommen – das ist die Nähe zum Äquator.

GUAYAQUIL

Ich bin heute nach 18 Stunden Flug über Amsterdam und Quito sehr entspannt in Guayaquil im Süden Ecuadors angekommen. Es ist tropisch warm, ansonsten habe ich noch nicht viel gesehen, weil es dunkel war als die Maschine gelandet ist. Ich habe eine schlichte, aber saubere Unterkunft bei Sofia (air bnb) gefunden, die mich auch vom Flughafen abgeholt und mich sehr freundlich empfangen hat.

Morgen steht das Erkunden dieser 3-Millionen Stadt auf dem Programm, beginnend mit einem ecuadorianischen Frühstück, auf das ich jetzt schon gespannt bin.

Buenos noches…